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WESEN

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DIE TECHNIKEN DES LICHTS

»Ein Traum ist unerlässlich,
wenn man die Zukunft gestalten will.«
»A dream is indispensable,
if one whants to create the future.«
Victor Hugo

FEUER

Ein Funke genügt

Die Menschwerdung ist sehr eng mit dem Feuer verbunden. Sei es durch Reibung, durch Funken schlagende Steine, durch Bewahrung der Flamme von Blitzen oder Vulkanen – wie auch immer. Es wärmt und erhellt die Lager, Speisen werden bekömmlicher und es vertreibt die Feinde. Um die Lagerfeuer herum formen sich Gruppen. Wer über Feuer verfügt und es hütet, hat Macht.

Der Fortschritt bringt Zunder, Kienspäne, Öllampen, Wachskerzen. Heißes Holzkohlefeuer schmilzt Metall aus Erz: Die Eisenzeit beginnt. Die Methoden des Feuermachens werden raffinierter: Brenngläser aus Bergkristall um 800 v. Chr., Brennspiegel aus Metall um 300 v. Chr.. Später gilt: Wer Licht beherrscht, bestimmt den Diskurs: In Kirchen wird mit teuren Kerzen und buntem Glas geprotzt, in Palästen mit Spiegeln und Kronleuchtern.

Mit dem Kulturgut Feuer emanzipiert sich die Menschheit von der Natur, trotzt Nacht und Kälte und gestaltet sich ein soziales Wir-Gefühl.

Sitzen wir noch immer am Lagerfeuer?
Ist dieses Lagerfeuer ein Digitales?

TESLA vs. EDISON

Der Stromkrieg

According to the standard model of cosmo-logy, the big bang was the beginning of our universe. Some 13.82 billion years ago, matter, space, and time were simultaneously created. If only one of these known physical constants would have had a slightly different figure, the universe might have fallen apart again. It was due to the big bang that the laws of nature were formed.

During the first 400,000 years, the newly created plasma was so dense that no light could escape. It was only when it became transparent that photons finally formed. The radiation was separated from the matter and gravitation could take place. This is how matter agglomerated around cores of dark matter. Over time, gaseous matter was formed around these cores. It remained this way until enough gravitation deployed it and where enough matter came together to spark the nuclear fusion creating the first sun.

It was only then that the first elements where created in the center of the stars, which form the basis of our own existence.

The knowledge of light leads to the beginning of the universe, to the borders of being.

 

 

GLÜHBIRNE

Phoebus SA

Das internationale »Glühlampen-Kartell«, auch Phoebus-Kartell genannt, wurde am 23.12.1924 gegründet. Eine der ersten Absprachen des Kartells war, dass eine Glühlampe nur eine Lebensdauer von 1000 Stunden aufweisen sollte (Absprache nach dem 2. Weltkrieg). Deswegen musste die Lebensdauer von Glühlampen in einigen Ländern drastisch reduziert werden, um die neuen Kartellanforderungen zu erfüllen. Zeitgleich wurden die Preise der Glühlampen erhöht, da keine Konkurrenz auf dem Markt vorhanden war, welche bessere Produkte hätte liefern können.

Andere Länder, die nicht dem Kartell angeschlossen waren, haben ihre eigenen Standards entwickelt. So gab es schon – z. B. in der Sowjetunion und in Ungarn – Glühbirnen, die eine Lebensdauer von 5000 Stunden hatten.

Die Super-Glühbirne

Dieter Binninger entwickelte eine Glühlampe, die weit mehr als 150.000 Stunden hielt. Diese Erfindung brauchte fast 10 Jahre von der Idee bis zur Fertigstellung. Die Idee für die Super-Glühbirne ließ er sich patentieren und wollte die Glühbirne zusammen mit der DDR-Firma Narva produzieren. Jedoch kam Binninger kurz nach Abgabe seines Angebotes bei einem Flugzeugabsturz mit seiner Privatmaschine ums Leben. Deswegen wurde diese Glühlampe nie produziert.

Ab dem 1.9.2012 dürfen in der Europäischen Union keine Glühfadenlampen mehr verkauft werden. Warum? Ist das ein Fortschritt?

KUNSTLICHT

Wir machen die Nacht zum Tag

Licht ist Ausdruck von Reichtum. Des Nachts leuchtet die Erde. Vom All aus erkennt man, dass hier eine Zivilisation über künstliches Licht verfügt. So können Maschinen 24 Stunden laufen und Menschen Tag und Nacht arbeiten. Aber auch das müßiggängerische Nachtleben ist Charakteristikum der Moderne. Weite Teile der Welt liegen nachts jedoch noch immer im Dunkeln.

1814 leuchtete Gaslicht in London, auf Straßen und Plätzen, in Wohnungen und Fabriken, und bald in allen Metropolen. Im 20. Jahrhundert elektrisches Licht und heute LEDs. Unsere Welt wird immer heller. Man findet sich nachts gut zurecht. Und Lichter weisen Wege. In Belgien sind alle Autobahnen ausgeleuchtet. Der Koloss von Rhodos, eines der sieben antiken Weltwunder, war ein hoher Leuchtturm zu Ehren des Helios. Noch immer markieren Leuchtfeuer und blinkende Bojen die Küstenlinie, signalisieren Häfen und Flughäfen.

Licht erzählt von menschlicher Gegenwart, verspricht Sicherheit und ist Indiz von Entwicklung. In reichen Regionen geht man geradezu verschwenderisch damit um.

Warum sehen wir die Sterne nicht mehr?

LICHT STADT

Menschen umschwirren wie Motten das Licht

Die postmoderne Stadt ist ein Lichtermeer. Aus der Flugzeugperspektive strahlende Netze mit fließenden Lichterketten. Heute brennen nicht nur Straßenbeleuchtung und Autoscheinwerfer, sondern auch Leuchtreklamen: große LED-Wände, hinterleuchtete CityLightPoster, farbig glimmende Schaufenster. Die Zentren der Städte funkeln, glühen, scheinen immer lichtstärker. Die hellsten Orte sind die Ikonen der Metropolen: Times Square, NYC.; Piccadilly Circus, London; Shinjuku, Tokio; Ku‘damm Ecke Joachimstaler, Berlin. Das Licht der Städte symbolisiert verschiedene Anziehungskräfte: die Versuchung der Casinos in Las Vegas; die Verführung in Rotlichtvierteln; das Prunken und Protzen leuchtender Hochhäuser oder angestrahlter Fassaden; bis zum Sonnenaufgang.

Die Urbanisierung der Welt schreitet fort – schon heute lebt die Hälfte der Menschheit in Städten und der Trend ist ungebrochen.

Die LICHTZEIT-Ausstellung wird den Lichtkontrast zwischen urbanen und ruralen Regionen auch in historischer Perspektive eindrucksvoll visualisieren, »Lichtverschmutzung« thematisieren..

LASER

Werkzeug Licht

(Abkürzung: »Light Amplification by Stimulated Emission of Radiation«)

Laser sind aus unserer Welt nicht mehr wegzudenken. Denken wir an die unzähligen Laser in unseren CD-, DVD- und BlueRay-Playern, den Laser-Druckern oder den Laserpointern. So ist der Laser eng verbunden mit der umfassenden Digitalisierung der Welt. Aber auch in vielen medizinischen und industriellen Anwendungen ist der Laser unverzichtbar geworden. Es dient uns in der Chirurgie, der Augenheilkunde, in der berührungsfreien Messtechnik, der Materialverarbeitung (Trennen und Fügen) bis hin zu den Glasfaserleitungen, die das Rückrat unserer weltweiten digitalen Netze bilden.

Albert Einstein beschrieb bereits 1916 die stimulierte Emission als Umkehrung der Absorption. 1928 gelang Rudolf Ladenburg der experimentelle Nachweis. 1960 baute Theodore Maiman einen Rubinlaser, der das Prinzip der »Light Amplification by Stimulated Emission of Radiation« verwendete. Ein Prinzip, das es ermöglicht, Licht mit Leistungsdichten zu erzeugen, die milliardenfach höher sind als die höchsten konventionell erzeugbaren Leistungs- oder Energiedichten und auch für den Alltag viele ungefährliche und sinnvolle Anwendungen ermöglichte.

In welchen Feldern forscht die Wissenschaft und entwickelt die Industrie heute Laser-Technologien? Gibt es Grenzen?
Was wird die nächste Generation können? Holographie?

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